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Schluss mit dem Schwindel – Tipps für den Kreislauf

Fast jeder zweite Bundesbürger leidet hin und wieder mehr oder weniger stark an Schwindelgefühlen. Beim schnellen Aufstehen oder Aufrichten, beim Treppensteigen oder ganz plötzlich im Gehen oder Stehen steigt ein wattiges Gefühl in den Kopf, das Gleichgewicht gerät aus dem Takt. Dem Betroffenen wird schwindlig und manchmal schwarz vor Augen.

Meistens sind schwankende Blutdruckwerte oder ein niedriger Blutdruck die Ursache. Die Gefäße reagieren dann nicht rechtzeitig auf körperliche Belastung. Beim raschen Aufstehen zum Beispiel kann es passieren, dass der Kreislauf nicht nachkommt und das Blut in der unteren Körperhälfte versackt. Die Folge: Ein plötzlicher Blutdruckabfall und eine schlechtere Durchblutung des Gehirns, die schwindlig machen.

Oft treten Schwindelattacken auch bei rasch aufeinander folgenden Temperatur- und Witterungswechseln auf. Im Normalfall sorgt das körpereigene Thermoregulationssystem dafür, dass sich die Blutlaufbahnen verengen oder weiten. Die Pumpfrequenz des Herzens kann sich verändern, die Fließgeschwindigkeit des Blutes wird angepasst. Bei niedrigem Blutdruck ist diese Reaktion gestört.

Ebenso anstrengend für den Organismus ist der Einfluss feuchtwarmer Luft. Die Gefäße sind geweitet und das Herz muss hart arbeiten, um mehr Blut hindurch zu pumpen und den Kreislauf stabil zu halten. Bei Personen mit niedrigem Blutdruck ist das System überfordert. Neben Schwindelgefühlen können auch Kopfschmerzen, Herzrasen oder Übelkeit auftreten.

Wenn der Blutdruck danieder liegt und der Kreislauf akut Kapriolen schlägt, müssen Sie sich schonen. Bei einem Schwindelanfall sollten Sie sich sofort hinlegen und die Beine im 45-Grad-Winkel hochlegen. Das Gehirn wird dann besser durchblutet, was den Gesamtzustand rasch bessert.

In schwindelfreien Zeiten hingegen können Sie einiges tun, um die Regulationsfähigkeit der Blutgefäße zu stabilisieren. Gut ist regelmäßige Bewegung. Wer zum Beispiel 15 bis 30 Minuten mehrmals die Woche läuft oder Rad fährt, trainiert effektiv seinem Kreislauf. Ebenso erhöhen einfache Gymnastikübungen seine Anpassungsfähigkeit. Fragen Sie Ihren Hausarzt nach entsprechenden Übungen.

Weitere hilfreiche Tipps:

  • Starten Sie langsam in den Tag. Strecken Sie sich vor dem Aufstehen oder fahren Sie noch im Bett liegend mit den Beinen Rad.
  • Wechselduschen, wobei kalt immer den Abschluss bilden sollte.
  • Ganzkörpermassagen mit einer weichen Bürste, einem Sisal- oder Luffa-Handschuh. Streichen Sie immer Richtung Herz.
  • Ganzkörpermassagen mit kaltem Zitronenöl.
  • Tagsüber: Wechselnde körperwarme und kalte Fußbäder.
  • Mehrmals täglich kaltes Wasser über den Puls laufen lassen.
  • Zwei bis drei Liter pro Tag trinken – am besten Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Fruchtsaftschorlen.
  • Schwere fetthaltige Mahlzeiten meiden, mehrere kleine Portionen essen.

Es gibt auch Kräuter mit anregenden Eigenschaften. Dazu gehören zum Beispiel Rosmarin, Kampfer, Pfefferminze, Salbei, Thymian und Ysop. Sie können sie als Aroma-Öle für eine Massage oder in einer Duftlampe verwenden.

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